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Meike Schmidt und Carina HübnerInsideOut, Interaktive Installation mit Puppe (1999)Über eine lebensgroße Puppe, deren Berührung die Projektion von Innenansichten des menschlichen Körpers auf einer Leinwand auslöst, tritt der Besucher bei “InsideOut“ in Kontakt zu seinem organischen Innenleben. Die Außenhaut der Puppe in dieser interaktiven Installation gleicht dabei einem “Interface“. So werden im Computerkontext wichtige Punkte oder Schnittstellen der Interaktion bzw. Kommunikation zwischen Mensch und Maschine bezeichnet. ![]() Typische Interfaces sind Bildschirm oder Tastatur. Was passiert, wenn die Haut zur interaktiven Schnittstelle wird? “InsideOut“ zeigt, wie die Präzisionstechnik von Miniaturkameras und die Produkte der digitalen Fotografie uns dabei helfen, den eigenen Körper als “Raum“ im Raum wahrzunehmen. Paradoxerweise bedarf es der Zweidimensionalität des digitalen Bildes, um auf die Dreidimensionalität des menschlichen Körpers aufmerksam zu machen. |
![]() Meike Schmidt, geboren 1975, studierte von 1997 bis 2003 an der Bauhaus- Universität Weimar; 1999 bis 2000 Stipendium ZKM Karlsruhe; seit 2003 Masterstudium (MFA) Public Arts, Bauhaus- Universität Weimar, IUAV Venedig. |




