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09.05.2008

"Kino Open Air" vor dem Weltkulturerbe

Kino pur“ auf Deutschlands größter mobiler Kinoleinwand vor dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte




Vor der weltweit einmaligen Kulisse des Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der Hochofengruppe und der Gebläsehalle erwartet Kinofans jeden Alters vom 21. bis 24. Mai 2008 wieder „Kino pur“. Dazu wird auf dem Großen Platz des Weltkulturerbe Völklinger Hütte die größte mobile Kinoleinwand Deutschlands mit 264 Quadratmetern aufgebaut. Der Eintrittspreis je Vorstellung und Person beträgt 6 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft ab dem 6. Mai bei „SR - Am Markt“ in Saarbrücken sowie bei der Tourist-Information im Alten Bahnhof Völklingen. Die Tourist-Information ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Karten gibt es auch an der Abendkasse. Einlass am Großen Platz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte ist ab 21 Uhr. Filmbeginn ist um 22 Uhr.

Gezeigt werden:

Mittwoch, 21. Mai, : „Michael Clayton“
Donnerstag, 22. Mai (Fronleichnam): „KeinOhrhasen“  mit Til Schweiger
Freitag, 23. Mai: „Juno“
Samstag, 24. Mai: Zurück in die Zukunft Teil 1 mit Michael J. Fox.

Einlass: 21 Uhr; Filmbeginn: 22 Uhr.

Jeder kann seinen Sound selbst bestimmen: Denn der Filmton wird in Stereoqualität des UKW-Autoradios empfangen. Ein funktionsfähiges Radio ist also ein zwingendes Muss. Kino ohne Popcorn und Cola ist auch nicht vorstellbar: Ein entsprechendes gastronomisches Angebot sorgt für das leibliche Wohl.

Zum Inhalt der Filme:

Am Mittwoch (21.05.) spielt George Cloony den Rechtsanwalt Michael Clayton; Clayton arbeitet für die New Yorker Großkanzlei Kenner, Bach & Ledeen. Kollegen nennen ihn den "Ausputzer" in Anspielung auf seinen Job: Er erledigt seit 15 Jahren die Schmutzarbeit für Mitgründer Marty Bach (Sydney Pollack). Scheidung, Schulden und Burn-Out-Syndrom machen ihn von Bach abhängig. Als Mitarbeiter Arthur Edens (Tom Wilkinson) einen Fall sabotiert, muss Clayton die Kastanien aus dem Feuer holen. Doch sein Gegner ist die gefürchtete Karen Crowder (Tilda Swinton).

Am Donnerstag/Fronleichnam  (22.05.) läuft die turbulente Romantik-Komödie "KeinOhrHasen" mit Til Schweiger. Boulevardreporter Ludo (Til Schweiger) jagt mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) tagaus tagein nach Stars, Sternchen und Boxenludern. Der Schwerenöter glaubt bisweilen selbst an die hanebüchenen Storys, die er vertickt - was ihm eines Tages jede Menge Ärger einbringt. Eine Richterin verdonnert ihn zu 300 Stunden Sozialarbeit in einem Kinderhort. Dort regiert Anna (Nora Tschirner), die noch eine alte Rechnung mit dem Hallodri offen hat und ihm die Hölle heiß macht. Die Hit-Komöde des Jahres 2008.

Der Freitag (23.5.) steht mit dem Oscar-prämierten Film „Juno“ ganz im Zeichen der Girl-Power. Die 16-jährige Juno wird beim ersten Sex mit Freund Paulie schwanger. Die coole Sprüche klopfende Highschool-Schülerin aus der Provinz entschließt sich schließlich, nicht abzutreiben und das Kind adoptieren zu lassen. Im Laufe der Schwangerschaft lernt sie auch die Adoptiveltern kennen und freundet sich mit dem Ehemann an, der zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen. Ein Film über Teenager ohne pubertären Weltschmerz, ohne Mobbing an der Schule, ohne hilflose oder bornierte Eltern, ohne Gewalt und ohne Drogenexzesse. Alleine dadurch ist Juno schon einer der originellsten Filme der letzten Zeit.

In Völklingen heißt es am Samstag, 24. Mai „Back to the Future“ – „Zurück in die Zukunft“. Über 20 Jahre war der Kultfilm nicht mehr auf einer großen Leinwand zu sehen. Die Abenteuer um Marty McFly und dem verrückten Wissenschaftler Dr. Emmett L. Brown waren der erfolgreichste Film des Jahres 1985. Die Filmmusik wurde von Alan Silvestri komponiert. Das Orchester bestand aus 98 Personen, 1985 stellte das größte Orchester dar, welches je für einen Film zusammengestellt wurde. Der Soundtrack enthält Songs der Künstler Eric Clapton, Etta James sowie zwei Songs des US-amerikanischen Popmusikers Huey Lewis. Wer den Fluxkompensator, den Abschlussball und natürlich die unglaubliche Zeitreise im De Lorean DMC-12 einmal auf 264 Quadratmetern Leinwand erleben möchte, sollte sich den Termin dick im Kalender anstreichen

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