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22.12.2009

Expedition zu den Wurzeln Europas.- Das Weihnachtsprogramm des Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Den Besuchern des Weltkulturerbes Völklinger Hütte bietet sich nicht nur an Weihnachten ein breit gefächertes Programm. Doch gerade die Weihnachtstage und die Tage „zwischen den Jahren“ sind auch die Zeit des Innehaltens, der Besinnung und Zeit des Erzählens.
So erzählen etwa die „Weltereignisse. Meisterwerke der Reportagefotografie“ in einem Rückblick in 64 großformatigen Photos von den herausragenden Ereignissen der letzten 50 Jahre. Das dies nicht nur eine rückwärtsgewandte Sicht der Dinge ist, belegt die Ausstellung “Otmar Alt. Der Rabe im Zentrum der Weltgeschichte“ die gerade bis zum 31. Januar 2010 verlängert wurde. Inspiriert von den „Weltereignissen“ schildert Otmar Alt In 31 abstrakten und farbenfrohen großformatigen Bildern Alt seine ganz persönliche Sicht der Weltereignisse der letzten 70 Jahre. Wie haben Sie beispielsweise die ersten Schritte von Neil Amstrong auf dem Mond erlebt? Wie war das mit den drei Fußballweltmeisterschaften ? Erinnern Sie sich einfach und erzählen Sie ihren Kindern oder Enkeln beim Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte davon. Weihnachten ist auch die Zeit des Schenkens.
„Staatsgeschenke. 60 Jahre Deutschland“ in der Gebläsehalle des Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt, was die Präsidenten, Kanzler und Regenten in den letzten 60 Jahren als Gastgeschenke Ihres Landes den Bundespräsidenten und Bundeskanzlern überreicht haben. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt erstmals in einer umfassenden Ausstellung 180 Staatsgeschenke aus 75 Staaten. Ein Schatz, der bislang den Blicken der Öffentlichkeit entzogen in Depots geruht hat. Begleitet werden die Exponate von Pressebildern aus den 60 Jahren Deutschland. Auch in den Staatsgeschenken werden Sie bislang Unbekanntem begegnen aber auch sich der Ereignisse, die alle ein Teil des eigenen Lebens und Erfahrung sind, erinnern.
Erinnern, wie das und noch vieles mehr funktioniert, lässt sich hautnah in „Dein Gehirn. denken, fühlen, handeln“ erleben. Etwa wie das menschliche Gehirn mit dem Phänomen Erinnerung umgeht, wenn sich aus Bruchstücken von Bildern wieder die vollständigen Bilder zusammensetzen. „Dein Gehirn. denken fühlen handeln“ ist eine spannende und zugleich vergnügliche Reise zum eigenen ich. Spannend ist auch was passiert, wenn die eigene Wahrnehmung getäuscht wird. Es überaus verblüffend, zu erleben wie man plötzlich hilflos dasteht aber auch wie schnell das Gehirn sich den geänderten Gewohnheiten anpasst. „Selten so eine interessante, interaktive und informative Ausstellung erlebt, und das in der faszinierenden Völklinger Hütte.“ schrieb Eileen aus Schleswig – Holstein ins Gästebuch. Gibt das Wetter es dann her, lässt es sich auf dem Kohlegleis vor der einzigartigen Hochofengruppe zurück zum Ausgang und somit zum Ausklang eines aufregenden und erlebnisreichen Tages schlendern.


Staatsgeschenke - 60 Jahre Deutschland Seine Geheimnisse, seine Geschichte.

Erstmals präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte Geschenke von Königen, Präsidenten, und Ministerpräsidenten aus insgesamt 75 Staaten in einer Ausstellung. „Staatsgeschenke. 60 Jahre Deutschland“ ist die erste umfassende, systematische Darstellung, die zudem diese Staatsgeschenke in den Zusammenhang mit den großen Ereignissen der Zeitgeschichte einordnet. Staatsgeschenke sind in der Geschichte unserer Zivilisation im Zusammenhang mit der großen Staatsdiplomatie ein bedeutendes Thema. Staatsgeschenke haben eine große historische Tradition in der Kultur des Abendlandes und dem zwischenstaatlichen Zeremoniell. Seit antiker Zeit kommt den diplomatischen Staatsgeschenken als Ausdruck einer besonderen Kultur des Schenkens eine herausragende Bedeutung zu. Diplomatische Geschenke sind Symbole des kulturellen Austauschs zwischen Völkern und Nationen. Meist genießen sie höchste Wertschätzung beim Beschenkten und sind Anknüpfungspunkte für kulturübergreifende Beschäftigung mit dem Anderen. Die Ausstellung „Staatsgeschenke - 60 Jahre Deutschland“ steht in dieser Tradition, zeigt aber auch, dass seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neue Regeln gelten. Wertvolles steht neben kulturell Herausragendem. Es finden sich einfache Geschenke, die gleichzeitig aber einen hohen symbolischen Wert verkörpern. Die Staatsgeschenke an Deutschland spiegeln über 60 Jahre diplomatische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, zeigen die Bundespräsidenten und Bundeskanzler im „Konzert“ der Staaten unserer Welt und ihrer Wertschätzung. Die Übergabe der Staatsgeschenke hatte im großen Staatszeremoniell einen festen Platz. Staatsgeschenke symbolisierten und verkörperten die Wertschätzung anderer Staaten für den zu beschenkenden Staat. Selbst sind sie Spiegelbild und Ausdruck der Kultur des Schenkers. Staatsgeschenke sind Teil eines Austauschs zwischen Staaten und bereiten Staatsverträge und Staatsakte vor. Das Ausstellungsprojekt eröffnet so einen besonderen Blick auf ein herausragendes Kapitel Weltgeschichte mit Deutschland im Zentrum. Für die Ausstellung hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die (bisher) „verborgensten“ Symbole und Schätze des staatlichen Austausches Deutschlands verbunden mit den prägendsten Bildern, die der Zeitgeschichte der letzten 60 Jahre unseres Landes ihr Gesicht gegeben haben, den Headline-Fotografien der Deutschen Presseagentur. Es bildet sich eine spannende Zwiesprache.

Dein Gehirn: denken, fühlen, handeln
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Als Deutschland-Premiere präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte seit Mai 2009 „Dein Gehirn: denken, fühlen, handeln“ in Zusammenarbeit mit dem dänischen Science Center Experimentarium in Kopenhagen/ Hellerup. Die Besucherinnen und Besucher von „Dein Gehirn: denken, fühlen, handeln“ in der Erzhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte begeben sich auf eine überaus spannende Erlebnisreise über sechzig Erlebnis- und Mitmachstationen ins eigene Gehirn und Bewusstsein und erfahren so spielerisch eine Menge über sich selbst. Wie sieht ein Gehirn aus, wie ist es aufgebaut? Lassen sich 500 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte an einem echten Gehirn nachvollziehen? Gruppen und Einzelbesucher können selbst einer Gehirnsektion beiwohnen und so eine Antwort auf diese Fragen finden. Dies sind nur einige Fragestellungen die den Besucherinnen auf insgesamt 60 Erlebnis- und Mitmachstationen werden auf fast 1.000 m2 Ausstellungsfläche spannende und einmalige Eindrücke rund um das Gehirn in allen Facetten vermitteln. Nur die Ausstellung „Dein Gehirn, denken, fühlen, handeln“ vereint einmalige interaktive Mitmach-Komponenten zu den komplexen Strukturen des menschlichen Gehirns. So kommt ein Besuch der Science Center Ausstellung „Dein Gehirn. denken fühlen handeln“ einem Besuch des Orakels von Delphi in antiker Zeit gleich. Dort lautet die durch den Philosophen Sokrates bekannt gewordene Inschrift“ Erkenne Dich selbst“.


Otmar Alt. Der Rabe im Zentrum der Weltgeschichte, bis 31. Januar 2009

Der neue Bildzyklus des Künstlers Otmar Alt ist maßgeblich mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte verbunden. Die hochkarätige Ausstellung „Weltereignisse. Meisterwerke der Reportagefotografie von Associated Press“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat den künstlerischen Querdenker Otmar Alt bei einem Besuch in der UNESCO Welterbestätte 2007 zu neuen Bildern inspiriert und motiviert. Das Resultat, die Ausstellung „Otmar Alt. Der Rabe im Zentrum der Weltgeschichte“ ist ein einmaliger Gemäldezyklus mit 31 großformatigen Arbeiten. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt Otmar Alts neue Werke in einer Weltpremiere ab 5. April 2009 in der Möllerhalle und der Sinteranlage. Otmar Alt verknüpft und illustriert in der Werkschau auf kongeniale Weise seine Biografie mit denen der Menschheit auf diesem Planeten. Höhen und Tiefen in seiner ganz persönlichen Biografie stellt er den Weltereignissen gegenüber. Schatten werfen zum Beispiel die Stillsetzung der Völklinger Hütte 1986 oder die Katastrophe von Tschernobyl. Aber auch hier wirken Otmar Alts Werke nie düster: Die puzzleartig zusammengesetzten Farbfelder und unterschiedlichen Sinnebenen eröffnen beim Betrachter jeden Alters immer auch die Hoffnung auf das Licht und den Morgen danach.

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