Mittlere Kulturen

Lambayeque-Kultur 700 bis 1300 n. Chr. | Nordküste

Eine Vielfalt verschiedener Kunststile kennzeichnet die Mittleren Kulturen in der Geschichte Alt-Perus. 700 n. Chr. erblühten die Königreiche Lambayeque und Chimú. Diese Lambayeque-Kultur erlebte ihren Höhepunkt von 700 bis 1300 n. Chr in fruchtbaren Oasentälern im äußersten Norden Perus. Danach ging sie in der Chimú-Kultur auf. Einige Elemente des zentralistisch verwalteten Huari-Reiches bleiben in den Kulturen der Nordküste bestehen, vor allem in der sozio-politischen Struktur und im Bereich der Kunst.

Die Ausgussformen und Motive der Lambayeque-Keramik beispielsweise lassen den Einfluss von Huari erkennen. Im Vergleich zur Moche-Zeit verlieren die Darstellungen an naturalistischer Lebendigkeit, sind starrer und stärker stilisiert. In der Architektur werden Elemente der Moche-Zeremonialzentren wie Pyramiden, Plattformen, Mauern und rechteckige Höfe wieder aufgenommen und neu kombiniert.  


English VersionVersion français


http://whc.unesco.org/en/list/687/http://www.ecsite.eu/?p=4239http://www.erih.net/nc/de/ankerpunkte/deutschland/detail.html?user_erihobjects_pi2[pointer]=0&user_erihobjects_pi2[mode]=1&user_erihobjects_pi2[showUid]=15320&user_erihobjects_pi2[country]=1&user_erihobjects_pi2[regionalroute]=0&user_erihobjects_pi2[anchorOnly]=1&user_erihobjects_pi2[membersOnly]=0