Der Nil – die Lebensader des Alten Ägyptens

Der Nil ist der längste Fluss der Erde. Mit über 6.600 Kilometern Länge fließt er von seiner Quelle im Osten Afrikas bis zu seiner Mündung ins Mittelmeer. Der Nil prägt das Leben der Menschen an seinem Ufer seit Jahrtausenden. Er hat zahlreiche Zuflüsse, die sein lebenspendendes Wasser mit wertvollen Mineralien und vulkanischem Schlamm anreichern.

Der Nilschlamm ist die Grundlage der Bewirtschaftung der Ufer entlang des Flusses. Die alljährlich wiederkehrenden Überschwemmungen bilden die Basis der Landwirtschaft im Niltal. Die Menschen lernten früh, den Fluss für ihre Zwecke zu nutzen.

Der Nil teilt das Jahr der Ägypter in drei Jahreszeiten ein: Die Phase der Überschwemmung, die Zeit des abfließenden Wassers und die Erntezeit. Der Nil machte das Flusstal zu einem blühenden Paradies inmitten der lebensfeindlichen Wüsten Nordost-Afrikas.   


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