Mumie und Mumifizierung

  Die Menschen im Alten Ägypten waren fest davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Deshalb musste der Körper des verstorbenen Menschen möglichst unversehrt erhalten bleiben. Dazu wurde der Körper mumifiziert. Die Mumifizierung war eine Arbeit für Spezialisten, für Priester, die neben dem Wissen um die Technik der Mumifizierung auch die Beherrschung einer Vielzahl von Ritualen und religiösen Handlungen voraussetzte. Zunächst wurden die inneren Organe entnommen. Lunge, Leber, Magen und Darm wurden in separaten, aufwändig gearbeiteten und verzierten Gefäßen, den so genannten Kanopen, aufbewahrt. Der Körper wurde mit einer Salzlösung eingerieben, um ihm das Wasser zu entziehen. Danach wurde er mit Ölen eingerieben und in Leinenbinden eingewickelt. Bis zu 70 Tage konnte eine Mumifizierung dauern.

 

Kanopkenkrüge des Horteb
Alabaster mit grüner Farbe und Spuren von Hartz
Spätzeit, 28. Dynastie, 664-525v.Chr.
29,5 x 11 cm


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