Der Rastatter Prozess

Vom 16. Februar bis 30. Juni 1948 wurden die führenden Vertreter der Röchling‘schen Eisen-und Stahlwerke Völklingen vom Tribunal Général im Schloss von Rastatt angeklagt: Hermann Röchling als Vorstandsvorsitzender und die Mitglieder der Geschäftsleitung Ernst Röchling, Hans-Lothar von Gemmingen, Wilhelm Rodenhauser und Albert Meier.

Gegen das am 30. Juni 1948 gesprochene Urteil legte die Verteidigung Revision ein. Am 25. Januar 1949 erfolgte der endgültige Richterspruch: Zehn Jahre Haft, Vermögenseinzug und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für Hermann Röchling. Drei Jahre Haft, Einzug der Hälfte seines Vermögens und Ehrverlust für Hans-Lothar von Gemmingen. Drei Jahre Haft für Wilhelm Rodenhauser. Freispruch für Albert Maier. Ernst Röchling, in erster Instanz freigesprochen, wurde zu fünf Jahren Haft, Einzug seines Vermögens und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt.

 

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