Andreas Feininger

Photographs 1928 - 1988

Unbestritten gehört Andreas Feininger, Sohn des Malers und Bauhauslehrers Lyonel Feininger, zu den großen Klassikern der Photographie. Trotz seines hohen Bekanntheitsgrades waren seine Arbeiten bislang noch nicht in einer größeren Retrospektive zu sehen. Die nun zusammengestellte Ausstellung umfasst die unterschiedlichsten Bereiche seiner Dokumentationsarbeit: die großartigen weltberühmten Großstadtbilder, die Aufnahmen technischer Denkmäler ebenso wie die faszinierenden, liebevollen Detailstudien in Natur und Landschaft.

 

Andreas Feininger lebte in seiner Jugend in Paris und Hamburg, wo er in den 1920er und 1930er Jahren erste Fotografien von Stadtansichten aufnahm. Andreas Feininger wurde am Bauhaus in Weimar und Dessau als Architekt ausgebildet und arbeitete mit Le Corbusier und Kurt Elster zusammen. Da er der Überzeugung war, dass er die Bauten besser fotografieren konnte, als die selbst fotografierenden Architektenkollegen oder gar spezialisierte, aber teure Architekturfotografen, kam er zur Fotografie. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierten die Feiningers über Paris und Stockholm, wo er seit dem Sommer 1933 lebte, 1939 in die USA. Dort fand Andreas ab 1943 eine feste Anstellung als Fotoreporter beim legendären Life-Magazin. Der Autodidakt Feininger legte später eine Reihe von Lehrbüchern zur fotografischen Komposition und zur Fototechnik vor, die sich zu Standardwerken entwickelten. Andreas Feininger starb 1999 in New York.


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