Nam June Paik und Paul Garrin

A Tale of Two Cities, Video (1992)

Zwischen 1982 und 1996 arbeitete Nam June Paik eng mit dem New Yorker Medienkünstler Paul Garrin zusammen. Die während dieser Zeit entstandenen Videoarbeiten zeugen unverkennbar von Garris Einfluss in Form digitaler Manipulationen und Verfremdungen. Das Video zeigt ein buntes Bildergemisch von Identitäten und Persönlichkeiten der Popszene und Kunstavantgarde zweier Städte, vermengt mit Kitsch-Elementen. Dabei treffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer Art hyperkinetischem TV-Kaleidoskop aufeinander. Auch hier steht die Selbstreflexion des Menschen mittels der Medien im Vordergrund - wie stets in den Werken von Paik, dem “Urvater“ der Medienkunst.

 

Paul Garrin, geboren 1957 in Philadelphia, lebt in New York und arbeitete lange Zeit als Technikexperte für Nam June Paik. Seit 1985 ist er im Bereich Video, Internet und digitale Medien künstlerisch tätig.

Nam June Paik, geboren 1932 in Seoul, etablierte Anfang der 1960er Jahre mit seinen Fernseh- Installationen und Performances das Genre der Medienkunst. 1958 lernt Paik den amerikanischen Komponisten John Cage kennen, der seine weitere künstlerische Entwicklung entscheidend beeinflusst. 1962 nimmt Paik erstmals an einer Fluxus- Ausstellung teil und beginnt, das Medium Fernsehen in seine Kunst mit einzubeziehen.


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