Sebastião Salgado

Workers

Salgados Bildepos „Workers“ vergegenwärtigt eine ganze Epoche der Menschheit und zieht Bilanz. Salgado setzt mit seinem Zyklus „Workers“ den Menschen des ersten industriellen Zeitalters ein Denkmal. Während sich dieses in den großen Industrienationen seinem Ende zuneigt, scheint es auf der Südhalbkugel gerade erst begonnen zu haben. Für die Mehrheit der Weltbevölkerung ist Arbeit das geblieben, was sie seit der Steinzeit gewesen ist: körperliche Schinderei und Kampf um das tägliche Brot. "Salgado zeigt den Schmerz, die Schönheit und die Brutalität der Arbeit, auf der alles Übrige ruht". (Arthur Miller)

 

Sebastião Salgado, 1944 in Brasilien geboren, arbeitet zunächst als Ökonom und seit 1973 als Fotojournalist. Zunächst arbeitet er freiberuflich, später dann für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos.  Salgado reist sehr viel; zunächst beschäftigt er sich mit den Indios und den Bauern in Lateinamerika und dann, Mitte der 80er Jahre, mit dem Hunger in Afrika. 1994 gründet er gemeinsam mit Lélia Wanick Salgado die Agentur Amazonas Images, die seine Arbeiten vermarktet. Sebastião Salgado ist Sonderbotschafter der UNICEF und Ehrenmitglied der Akademie für Kunst und Wissenschaft der Vereinigten Staaten.


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