Davix

T 2000.03, Videoinstallation (2003)

Auf wie zufällig zusammengefügten, alten Fernsehmonitoren sind Hochleistungssportler bei ihrer Kür zu erkennen. Die Sportler aber bewegen sich scheinbar sinnlos durch einen luftleeren, virtuell anmutendem Raum. Eine Kunstturnerin dreht sich endlos im Kreis, und ein Turner verfehlt unentwegt die Reckstange. Die Farbunterlegung und die Endlosschleife der Bilder stehen im Kontrast zu dem emotionalen aufgeladenen Moment von Anspannung, Konzentration und sportlichem Scheitern.

Davix` Videosequenzen beschäftigen sich mit der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Körperbeherrschung und –kontrolle. Die durch ständige Wiederholung erzeugte Regelhaftigkeit der sportlichen Übungen erinnert an die schematischen Spielabläufe früher Tischfußballspiele. 

 

Davix, geboren in der Schweiz, lebt heute in Berlin. Er gehört zur ersten Generation der jungen Schweizer Videokünstler, ist aber auch in der Musikszene aktiv und experimentierte Mitte der 1990er Jahre mir der Computer- und Netzkunst.  Seit 2001 liegen die  Arbeitsschwerpunkte wieder bei der Malerei. 


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