Meinrad Maria Grewenig


geboren 1954 in Saarbrücken
verheiratet seit 1991 mit Anette Grewenig, geb. Herz,
gemeinsame Kinder: Katharina Maria Anna 1992; Oranna Elisabetha Maria 1993; Franziska Johanna Maria 1998.

Ausbildung und Studium

1974 Abitur am Staatliches Realgymnasium in Völklingen/Saar und eine Ausbildung als Maler und Lackierer (Gesellenbrief)
1974 - 1983 Studium der Kunstgeschichte, klassischen Archäologie, Philosophie, Erziehungswissenschaften und kath. Theologie an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken und der Paris-Lodron-Universität Salzburg, bis zur Promotion
1983 Promotion zum Doktor der Philosophie in den Hauptfächern Kunstgeschichte und klassische Archäologie, jeweils mit Philosophie an der Universität Salzburg<br />

Beruf

1984 - 1992 Saarland.Museum Saarbrücken, Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarbrücken
bis 1988 Wissenschaftlicher Assistent des Direktors
1988/1989 mit der Wahrung der Geschäfte des Direktors des Saarland.Museum's betraut
1992 Stellvertretender Direktor des Saarland.Museum's
1992 - 1999 Direktor des Historischen Museums der Pfalz Speyer und Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Historisches Museum der Pfalz (Mitglied des Stiftungsvorstandes)
1999 - heute Generaldirektor und Leiter der Geschäftsführung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur gGmbH
2011- 2013 Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarbrücken

Lehraufträge

1984 Selbständiger Lehrauftrag für Kunstgeschichte an Universität Trier
1984 - 1993 Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
1989 - 1999 Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der Universität Mannheim
1995 - 2002 Lehrauftrag für Kulturmanagement an der Deutschen Verwaltungshochschule Speyer
1999 - 2003 Lehrauftrag an der Universität Bern (KunstBeruf)
2001 - 2004 Lehrauftrag für Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen
2004 Lehrauftrag für Kulturmangement an der Universität des Saarlandes

Auszeichnungen und Ehrungen

1972 Landessieger (Saarland) "Jugend forscht", Mathematik-Informatik, Teilnahme am Bundeswettbewerb
1980 - 1983 Doktorandenstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes (Hochbegabtenstipendium)
1987/88 Stipendiat des Jahres für das John J. McCloy Stipendium für Museumswissenschaftler in den USA, vom Auswahlausschuss der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin benannt
1996 Max Slevogt Medaille in Anerkennung langjähriger und besonderer Verdienste um die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz, verliehen von Herrn Ministerpräsidenten Kurt Beck
1996 Auszeichnung für besondere Verdienste um den Fremdenverkehr der Stadt Speyer, vom Hotel- und Gaststättenverband Kreisstelle Speyer
1997 Winninger Weinpreis 1996 für besondere Verdienste um die Kultur des Weins „Mysterium Wein"
1998 Ritter des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
2011 verleiht ihm die saarländische Landesregierung Verleihung den Professorentitel für seine Verdienste um Saarländische Industriekultur

Berufungen und Wahl

1985 - 1992 Mitglied des Vorstandes des SaarländischenKulturKreises, Wahl `
1993 - heute Beirat der Albert Weisgerber Stiftung Sankt Ingbert, Berufung
1993 - heute Ordentliches Mitglied der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Wahl
1993 - 1999 Geschäftsführender Vorsitzender des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Wahl
1993 - 1994 Mitglied des Forums Stadtmarketing der Stadt Karlsruhe, Berufung
1993 - 1999 Kuratorium der Kulturstiftung Speyer, öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, als konstituierendes Mitglied, Berufung
1994 - 2000 Generalsekretär der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Wahl
1996 - 2000 Lenkungsgruppe Stadtmarketing der Stadt Speyer, Berufung
1998 - 2001 Deutscher Städtetag, Arbeitsgruppe „Steuerpflicht kommunaler Kultureinrichtungen" und Arbeitsgruppe „Definition von Zweckbetrieben", Berufung
2000-heute Programmbeirat des Saarländischen Rundfunks, Wahl
2002-heute Verwaltungsrat (Mitglied des Vorstandes) des übernationalen Museumsverbandes der Großregion Saar-Lor-Lux(Rheinland-Pfalz-Wallonie)
2003-2012 Mitglied des Vorstandes von MINTaktiv e.V. (ehemals ecsite-d; deutsche Sektion der europäischen Science-Center Bewegung)
2007-heute Mitglied des Vorstandes des Saarländischen Museumsverbandes, von 2012-2015 Vizepräsident
2008-heute Präsident von ERIH (Europeen Route of Industrial Heritage)
2014-heute Vorsitzender des Beirates der Stiftung Sayner Hütte
2015-heute Präsident des Saarländischen Museumsverbandes

Ausstellungen und Publikationen

Von den mehr als 175 Ausstellungen von altägyptischer Zeit bis zur Kunst des 20. Jahrhunderts, die Meinrad M. Grewenig mit seinem Team seit 1984 konzipiert und realisiert hat, sind besonders zu nennen: "Götter, Menschen Pharaonen - Meisterwerke des Kunsthistorischen Museums Wien" 1993 (210.000 Besucher), "Zarenschatz der Romanov - Meisterwerke aus der Eremitage St. Petersburg" 1994 (316.000 Besucher), „Leonardo da Vinci - Künstler Erfinder Wissenschaftler" 1995 (337.000 Besucher), „Mysterium Wein - Die Götter der Wein und die Kunst" 1996 (114.000 Besucher), „Napoleon - Feldherr Kaiser Mensch" 1998 (97.000 Besucher) und „Ein Fest für die Freiheit" Hambacher Schloß (265.000 Besucher in 1998). Die übernationale Ausstellung „Eisen-Fer" 2000 und das Themenprojekt „Element Wasser" 2001 und dem 1. Science-Center im Saar-Lor-Lux Raum Ferrodrom®  seit 2004 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte knüpfen mit der Entwicklung des Europäischen Zentrums für Kunst und Industriekultur an diese Ausstellungsprojekte an. Mit „Leonardo da Vinci MaschineMensch" (127.273 Besucher) , Ägpypten - Götter. Menschen. Pharaonen (178.012 Besucher),  „InkaGold - 3000 Jahre Hochkulturen - Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru" (193.073 Besucher), und "Die Kelten - Druiden. Fürsten. Krieger." (196.043 Besucher), sowie den Urbanart Biennalen 2013 & 2015  (104.732 & 11.340 Besuchern) und hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte herausragende Besucherrekorde in der Geschichte des Saarlandes erzielt.

Das Schriftenverzeichnis von Meinrad Maria Grewenig umfasst mehr als 300 Publikationen davon über 100 verfasste bzw, herausgegebene Bücher.
Die Ausstellungen und Museumsprojekte haben den Museumsmacher und Kulturvermittler Meinrad Maria Grewenig über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich bekannt gemacht.


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