Asterix & Die Kelten

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt in einer Deutschlandpremiere 128 Zeichnungen und Szenarien der Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo.
In der 6000 m2 großen Gebläsehalle erwacht der Mythos um das kleine gallische Dorf zu neuem Leben. 

Hier leben die unbeugsamen Gallier um Asterix und Obelix. Für die Besucher, die dieses „Dorf“ betreten, entwickelt sich eine fesselnde Entdeckungsreise durch die Geschichte von Kelten und Römern. Auf dieser Reise können Sie den keltischen Ursprung des Asterix Mythos erleben.

 

So spiegeln die Zeichnungen und Szenarien Szenen aus dem Alltagsleben des gallischen Dorfes wieder. Exponate der gallo-römischen Epoche und der Zeit des Gallischen Krieges treten in einen faszinierenden Dialog mit diesen gallischen Dorfszenen und lassen die Besucher zu „Augenzeugen“ des gallisch-keltischen Alltags werden.

Bilder mit Persönlichkeiten und Szenen aus Asterix, die berühmte Werke der Bildenden Kunst zitieren, Computerspiele und Souvenirs der Kultfiguren um Asterix und Obelix spiegeln den Asterix-Mythos unserer Tage wieder.

 

Albert Uderzo wurde 1927 in Fismes, einem kleinen Ort im Departement Marne, geboren. Sein Zeichentalent wurde schon früh erkannt, die Comics von Walt Disney begeisterten und inspirierten den jungen Uderzo. Schon mit zehn Jahren entwarf er die ersten Figuren mit den typischen Knollennasen. Das Zusammentreffen mit René Goscinny1951 bestimmte seine weitere Arbeit. Asterix, den die beiden für die Zeitschrift Pilote entwickeln, wird zum populärsten Helden der französischen Comicwelt. Nach dem Tod seines Partners René Goscinny  veröffentlicht Uderzo 1980 das erste Asterix-Album, das er allein geschrieben und gezeichnet hat.

René Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Seine Jugend verbringt er in Argentinien und besucht in Buenos Aires ein französisches Gymnasium. Nachdem er ein Kunststudium angefangen hat und als Werbezeichner arbeitet, siedelt er 1945 nach New York um. Dort lernt er auch das Team des satirischen Comic-Magazins MAD kennen. Er hält sich als Zeichner mühsam über Wasser. Mit Albert Uderzo, mit dem er 1951 zusammen trifft, arbeitet er an mehreren Projekten, sie entwickeln verschiedene Comic-Figuren, wie zum Beispiel den Indianerjungen Umpah-Pah. Der Durchbruch gelingt ihnen mit Asterix, den sie 1959 aus der Taufe heben. 1977 stirbt René Goscinny im Alter von 51 Jahren. Sein Talent war so groß, dass seine Helden ihn überleben konnten und er auch heute noch Millionen große und kleine Leser in der ganzen Welt zum Lachen bringt.


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