fuchs-eckermann

fIuID- arena of identities, Gaming Environment für drei Spieler (2003)

Die Künstler fordern die Besucher mit “fIuID“ auf, ihr Ich aufs Spiel zu setzen. Im Spielverlauf können neue Identitäten ausprobiert oder von anderen ausgeliehen werden. Der Spieler beginnt als ein Niemand, d.h. ohne Gesicht, Namen und andere persönliche Kennzeichen. In einem Fantasy-Environment kommt er an den “Fluss des ständigen Wandels“, den “See des Narziss“, das “Style-Laboratorium“ und das “Spiegelkabinett“. Mit der “fLuID-SkinGun“ kann er sich Identitäten anderer Spieler einverleiben und mit der Reproduktionsmaschine nach Lust und Laune klonen. Die Arbeit entstand im Rahmen der Ausstellungen “Software-Politics of Identity“ der europäischen Kulturhauptstadt Graz 2003. Die Künstler versuchen mit ihr u.a. zu ergründen, ob Spiele aufgrund ihrer interaktiven Bilderwelt anders als Film oder Fernsehen Katalysatoren neuer Bewusstseinsformen sind.

 

Die Österreicher Mathias Fuchs (1956) und Sylvia Eckermann (1962) leben und arbeiten in Manchester und sind seit 1989 im Bereich elektronische Kunst, Internet und Installation tätig.


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