Der Erste Weltkrieg

Auf den Schlachtfeldern von Frankreich und Belgien erreichte der Erste Weltkrieg traumatisierende Dimensionen. In das Schlachtfeld von Verdun schlugen in jedes Hektar Boden im Verlauf des Jahres 1916 durchschnittlich 50 Tonnen Stahl von Granaten ein. Das Zeitalter der Kriegsmaschinen entfaltete sich. Mit Eisen und Stahl, Kohle und Koks, lieferte die Industrie der Saar die wichtigsten Grundstoffe für die deutsche Rüstungsproduktion. Die Munitionsherstellung war der Hauptbeitrag der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke zur deutschen Waffenproduktion.

Die Röchling’schen Werke waren aber auch entscheidend an einer besonderen Neuentwicklung im Ersten Weltkrieg beteiligt, dem Stahlhelm: Die neuentwickelten Induktionsöfen lieferten den besten Stahl für die Herstellung der Helme. Das Werk vergrößerte die Kapazität der Öfen, so dass  80 bis 90 % des gesamten Materials für die Stahlhelme in Völklingen produziert wurde.


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