Der Zweite Weltkrieg

Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, ausgelöst durch den deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 und die Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an Deutschland am 3. September 1939, müssen die Völklinger Bürger wegen der Nähe zur Front ihre Heimat räumen. Bereits am 20. Juni 1939 ernennt  Hermann Göring Hermann Röchling zum Wehrwirtschaftsführer. Aus Mangel an Arbeitskräfte wird die Hütte im September 1939 vorübergehend geschlossen. Ende 1939 läuft die Produktion wieder an. Im Oktober 1940 arbeiten wieder vier Hochöfen.

Die Produktion wird auf Kriegsmaterial umgestellt: Geschützrohre, Granaten und Flugzeugteile. Seit dem Frühsommer 1940 sind in den Röchlingwerken auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene im Einsatz. Beim Näherrücken der Front im Herbst 1944 wird die Produktion der Völklinger Hütte zurückgefahren. Eine Notbelegschaft von 200-300 Arbeitern bleibt im Werk. Carl Theodor Röchling, Herrmanns Sohn und designierter Nachfolger, wird im Dezember 1944 auf der Hütte ermordet. Die Völklinger Hütte bleibt in den letzten Kriegsmonaten von Zerstörungen nicht verschont, die Schäden sind allerdings nicht so groß, wie bei anderen Saarhütten.


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