Hermann Röchling

Hermann Röchling wird 1872 in Saarbrücken geboren. Er studiert in Heidelberg Nationalökonomie und Berg- und Hüttenkunde. 1895 überträgt ihm sein Vater Carl Röchling die Leitung eines Hochofens im Völklinger Werk. Auslandsaufenthalte in den USA und in Skandinavien ergänzen seine Ausbildung. 1905 wird Hermann Röchling zum Geschäftsführer der Völklinger Hütte bestellt und prägt wesentlich die technische Entwicklung des Werkes. Bereits 1936 stellt Hermann Röchling das Unternehmen in den Dienst der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des Dritten Reiches. Aus Mangel an Arbeitskräfte steht die Hütte im September 1939 vorübergehend still. Ende 1939 läuft die Produktion wieder an. Im Oktober 1940 arbeiten wieder vier Hochöfen. Die Produktion wird auf Kriegsmaterial umgestellt: Geschützrohre, Granaten und Flugzeugteile. Ab dem Frühsommer 1940 kommen in den Röchlingwerken Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene zum Einsatz. Ab 1942 gehört Herrmann Röchling zum Führungsstab der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft. Er ist ein glühender Verehrer Adolf Hitlers und bejubelt in seinem Buch "Haltet die Saar" dessen Machtübernahme, die er an der Saar tatkräftig fördert.

 

English VersionVersion français


http://whc.unesco.org/en/list/687/http://www.ecsite.eu/?p=4239http://www.erih.net/nc/de/ankerpunkte/deutschland/detail.html?user_erihobjects_pi2[pointer]=0&user_erihobjects_pi2[mode]=1&user_erihobjects_pi2[showUid]=15320&user_erihobjects_pi2[country]=1&user_erihobjects_pi2[regionalroute]=0&user_erihobjects_pi2[anchorOnly]=1&user_erihobjects_pi2[membersOnly]=0