Stahlkrise und Stillsetzung

Bis zur Mitte der 1970er Jahre entwickeln sich die Produktionszahlen der Stahlindustrie stetig nach oben. 1974 ist der Höhepunkt erreicht. Danach der Absturz: 1975 setzt die Stahlkrise ein. Bereits 1971 kommt die Fusion der Hütten in Völklingen und Saarbrücken-Burbach zur "Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH".
In Völklingen wagte man die Flucht nach vorn. 1980 wird ein neues Stahlwerk in Betrieb genommen: Modernste Technologie gegen den drohenden Niedergang. Die Geschäftsführung der Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH wird der Dillinger Hütte übertragen. Ein neues Unternehmen entsteht: "Saarstahl Völklingen GmbH". Die Stahlkrise verschärft sich weiter: 8.500 Arbeitsplätze werden abgebaut. Am 4. Juli 1986 dann die folgenreichste Maßnahme: Die Hochöfen der Völklinger Hütte werden stillgelegt, die Produktion von Roheisen wird eingestellt, die Kokerei und alle Nebenbetriebe der Eisenerzeugung werden stillgesetzt.


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