Ottmar Hörl • Second Life - 100 Arbeiter

Seinen Karl Marx, Karl den Großen, Richard Wagner und Martin Luther kennt jedes Kind. Ottmar Hörl ist weltweit berühmt für seine Großprojekte, die auf seinem Konzept von Kunst als Kommunikationsmodell basieren. Seine Figuren sind rund um den Globus vertreten.

Für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte konzipiert Ottmar Hörl das aufregende Skulpturenprojekt „Second Life“ mit 100 Arbeitern. Die Figuren im Weltkulturerbe Völklinger Hütte sind respektvoll dem Völklinger Hüttenarbeiter mit Helm und Arbeitskleidung nachgebildet. Das Projekt lenkt den Blick auf das universelle Thema der Völklinger Hütte: Arbeit und die arbeitenden Menschen.

Die Darstellung des Hüttenarbeiters als Hommage und Installation aus seriellen Skulpturen ist eine Einladung, das Thema Arbeit neu zu diskutieren. Die Völklinger Hütte steht für menschliche Tatkraft und Arbeit, für wirtschaftlichen Fortschritt, aber auch für gesellschaftlichen Strukturwandel. Was bedeutet es, wenn Generationen von Arbeitern ihre Arbeitsplätze verlieren und gewohnte gesellschaftliche Strukturen sich auflösen?

In dem Skulpturenprojekt von Ottmar Hörl leben die Hüttenarbeiter ein ‚zweites Leben‘. Zur Eröffnung wurde Ottmar Hörls große Skulptur des Völklinger Hüttenarbeiters auf dem Völklinger Platz am Weltkulturerbe Völklinger Hütte errichtet. Mit Sockel ist sie 6,20 Meter hoch. Das Projekt „Second Life“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte wird von einer Retrospektive des Werks von Ottmar Hörl begleitet.



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