Altes Reich | Erste Zwischenzeit

Statuette des Königs Chephren, Altes Reich, 4. Dynastie, 2522 – 2496 v. Chr.


Die unmittelbar auf die Frühzeit folgende Periode wird Altes Reich genannt. Aus heutiger Sicht zeichnet sich die Epoche vor allem durch das Aufkommen monumentaler Steinarchitektur aus. Ein Zeugnis dafür sind die Pyramiden von Gizeh. Möglich wurden die gigantischen Bauvorhaben durch gesellschaftlichen Konsens und einen organisationsstarken zentralisierten Staatsapparat. Aus dem Alten Reich ist nur wenig schriftlich überliefert.

Stattdessen geben verzierte Grabbauten einen Einblick in das politische und gesellschaftliche Leben. Mit der Ersten Zwischenzeit schließt sich eine Periode politischer Spaltung an. In Herakleopolis, unweit der Oase Fajum, entstand eine neue Dynastie. Der Südteil des Reiches blieb aber außerhalb ihrer Kontrolle. Dort etablierte sich mit den Königen von Theben eine eigene, die 11. Dynastie. Ihr gelang es, das Land unter eigener Herrschaft wieder zu einen.

Die Königstitulatur wurde unter Djoser ergänzt durch das Gold-Zeichen und damit verbunden eine Verleihung der Göttlichkeit. Der immense Bedeutungsgewinn des Goldes wird auch in einem der größten Grabfunde, der der Gemahlin des Königs Snofru -Begründer der 4. Dynastie-, der Königin Hetep-heres, Mutter des legendären Königs Cheops deutlich, unter dessen Herrschaft Ägypten die größte Machtentfaltung des Alten Reiches zeigte.


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