Die Magie des Parfüms im Alten Ägypten

„Himmel und Erde sollen überfließen von Weihrauch und der Duft soll im Fürstenhaus sein. Rein und makellos sollst du sie mir darbringen, damit Salbe für die göttlichen Glieder daraus ausgepresst wird.“ 
Brief an Königin Hatschepsut, 1490–1469 v. Chr.

Parfümflasche
Ton, Leinen, frühe 18. Dynastie, Regierungszeit Amenophis I. ca. 1525–1504 v. Chr.

Ägypten gilt als die Wiege des Parfüms. Wohlriechende Öle und Flüssigkeiten hatten im Alten Ägypten zunächst die Aufgabe, als Opfer an die Götter zu dienen oder als Grabbeigabe den Verstorbenen das Weiterleben im Jenseits zu verschönern.

Im Neuen Reich während der Regierungszeit der Pharaonin Hatschepsut änderte sich aber die Verwendung von Parfüms: Jetzt wurde auch der lebende Körper parfümiert, die Verwendung duftender Substanzen wurde Teil des Schönheitsideals im Alten Ägypten.

Parfums wurden zum Teil des religiösen Rituals der Reinigung des Körpers. Königin Kleopatra soll sogar die Segel ihrer Schiffe parfümiert haben, sodass eine Wolke des Wohlgeruchs ihre Nilfahrten begleitet haben sollen. Hergestellt wurden die Duftmischungen von Priestern, die auf den Umgang mit Harzen, Balsamen und Salben spezialisiert waren.


English VersionVersion français


http://whc.unesco.org/en/list/687/http://www.ecsite.eu/?p=4239http://www.erih.net/nc/de/ankerpunkte/deutschland/detail.html?user_erihobjects_pi2[pointer]=0&user_erihobjects_pi2[mode]=1&user_erihobjects_pi2[showUid]=15320&user_erihobjects_pi2[country]=1&user_erihobjects_pi2[regionalroute]=0&user_erihobjects_pi2[anchorOnly]=1&user_erihobjects_pi2[membersOnly]=0