Gold im Alten Ägypten

Königliches Pektoral mit Darstellung eines Geiers, Neues Reich, 20. Dynastie, 1140-1132 v. Chr.
Durch Anklicken des Bildes wird das gesamte Pektoral sichtbar! 

Auch wenn nur ein Bruchteil der einstigen Goldschätze in unser Jahrhundert gelangt sind, geben sie einen umfassenden Eindruck von der hochentwickelten künstlerischen Fähigkeit ägyptischer Goldarbeiter und Juweliere, sowie der gesamten ägyptischen Verwaltung, die für die antike Gewinnung des Goldes notwendig war.

Auskunft darüber, wie das Gold in den ägyptischen und nubischen Goldminen gewonnen und in den Goldschmiedewerkstätten zu Schmuckstücken (Diademe, Ohrringe, Halsschmuck, Pektorale, Anhänger, Amulette, Ringe, Finger- und Zehenhülsen, Gürtel), Möbelornaten, Prunkwaffen, Statuen oder Objekten für das Jenseits wie Mumienmasken oder Sargornamenten weiterverarbeitet oder auch als Zahlungsmittel verwendet wurde, geben die Darstellungen und Texte auf den erhaltenen Wandbildern der Gräber und Tempel.

Quellen sind auch Aufzeichnungen der Goldexpeditionen, Inschriften, Titel und Biographien von Beamten, Darstellung von Goldschmiedewerkstätten, Berichten über die Verleihung von Ehrengold und Briefwechsel mit ausländischen Herrschern, die die Wertschätzung, die soziale, standesbedingte und religiöse Bedeutung des Schmucks widerspiegeln.


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