Goldarbeiter und Juweliere

Goldring mit Cloisonné,
Neues Reich, 18. Dynastie,
1332 – 1323 v. Chr.

Gold und Halbedelsteine aus den königlichen Expeditionen wurden sicher im Schatzhaus der Residenz verwahrt, wo sich auch die Werkstätten der Goldarbeiter und Juweliere befanden. Die Aufgabe der Goldarbeiter und Juweliere bestand in der Herstellung des königlichen Ornates, von Schmuckstücken verschiedenster Gattungen: Kronen, Ketten, Armbänder, Ringe, Spiegel, Wedel, Harfen, Gefäße, kleinere Gegenstände, Goldmasken, Prunkwaffen und Möbelornaten hauptsächlich für den königlichen Hof, die königliche Familie, für den diesseitigen Gebrauch oder die jenseitige Grabausstattung, sowie die Herstellung von Geschenken oder Auszeichnungen für verdiente Untertanen. Die hergestellten Goldobjekte fanden auch im täglichen Ritual in den Tempeln Verwendung als Kultgegenstände wie Altäre, Libationsgefäße, Statuen, Statuetten, Standarten. In geringem Maß konnten schon früh auch Privatpersonen Goldschmiedearbeiten erwerben – ein Privileg, dass bis zum Neuen Reich offensichtlich ausgeweitet wurde.


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