Deutsche Bank Stiftung unterstützt „Mission eternity“ von „etoy“ im

Deutsche Bank Stiftung unterstützt „Mission eternity“ von „etoy“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Schweizer Künstlergruppe erschließt im Rahmen von „Genius I“eine neue Dimension der digitalen Kunst gezielt für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren

Die Deutsche Bank Stiftung unterstützt maßgeblich das aktuelle Groß-Projekt „Mission eternity“ der Schweizer Künstlergruppe „etoy“ als ein Highlight im Rahmen des neuen Erlebnisprojektes „Genius I. Die Mission entdecken erforschen erfinden“, das ab 13. Mai 2007 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zum Besuch einlädt.

Die offizielle Förderzusage der Deutsche Bank Stiftung für das Kunstprojekt „Mission eternity“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gaben Jochen Weller (Mitglied Geschäftsleitung Deutsche Bank Saarbrücken), Martin Zewe (stellvertretender Direktor Deutsche Bank Saarbrücken), und Frank Albertzard (Leiter des Investment & FinanzCenters Völklingen), am Freitag, 13. April 2007, bei dem ersten offiziellen Ortstermin vor einem der beiden weißen etoy.TANKS per „Handschlag“ Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Die „Mission eternity“ von „etoy“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte richtet sich ganz gezielt und ausschließlich an Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Den Kindern soll in den eigens für das Vorhaben konzipierten etoy.TANKS (Basis sind 40 Fuß HQ-Seecontainer, auch High-Cube, HQ steht für High Quantity ) eine neue Dimension der digitalen Kunst vermittelt werden. In einem 35 Meter langen Röhrensystem gehen sie auf ihre ganz persönliche „Mission“. Und zwar als Macher und Teilnehmer, nicht nur als nüchterne, distanzierte Beobachter.

Auf ihrer Kunst-Reise geraten die Kinder in ein Laboratorium, wo Verhaltensexperimente auf sie warten. Spielerisch werden dort an verschiedenen Stationen ihre Daten durch Stimmaufnahmen, Bilder und kurze Filmsequenzen  in geheimnisvollen Räumen, Computersimulationen und Datenerfassungsmechanismen ermittelt. Sie durchlaufen einfachst visualisierte Muster der Individualität und der Identität, erhalten eine virtuelle Existenz und absolvieren einen Parcours, der für den Beginn und das Ende des Lebens steht. Gleichzeitig wird den Kindern der Blickwinkel des Computers vermittelt: Datenverarbeitung, Vernetzung, Profiling und Matching. Grundlage für die spätere „digitale Zukunftskapsel“.

Ziele während des spannenden Aufenthalts in den „etoy.TANKS“ sind zum Beispiel, die Kinder in die Welt der Kunst zu entführen und sie für den künstlerischen Umgang mit Realität zu gewinnen. Das „etoy“-Kunsterlebnis soll durch die Kinder als ganz besonderer Moment empfunden werden. Kinder sollen sich als Teil der Kunst verstehen und nicht nur als Betrachter oder Konsument. Die Fünf- bis Zehnjährigen des digitalen 21. Jahrhunderts erfahren durch die „Mission eternity“ von „etoy“ ganz nebenbei aber auch, wo der Datenschutz an seine Grenzen stoßen kann.

„Wir freuen uns auf diesen ganz neuen Aspekt des Mitmachens für Kinder“ betont Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbe Völklinger Hütte. „Schon jetzt sind wir durch das komplett interaktive Science Center Ferrodrom® 07 eines der spannendsten Mitmach-Projekte in der gesamten europäischen Kulturlandschaft. Kinder für einen künstlerischen Umgang mit der Realität zu gewinnen, dabei die virtuelle Welt einzubeziehen und mögliche große Erfinder und Wissenschafter bei uns schon jetzt virtuell mit ihren Zukunftskapseln ‚unsterblich’ zu machen ist ein wichtiger Baustein und eine wertvolle Ergänzung zu unserem großen Genius-Projekt“.

Hintergrund zu „etoy“ und „Mission eternity“:

Der spielerisch und sinnlich ermittelte Art-Content durch die Schweizer Künstlergruppe „etoy“ wird in Zukunftskapseln langfristig gespeichert. Schon jetzt gibt es tausende derartiger „Mission eternity Angels“ in den USA und in anderen Teilen von Europa, ab 2008 auch in China.

Eltern und größere Kinder können zwar nicht aktiv in das Geschehen eingreifen, die jungen „Mission eternity pilots“ aber jederzeit während ihrer Mission im Röhrensystem von außen beobachten. Die im „etoy.TANK“ gekapselten Daten können per Mobiltelefon oder Web-Interface nach Hause mitgenommen werden. Sie bleiben für die Kindes- und Kindes-Kinder der aktuellen „Mission-eternity pilots“ auf dem weltweit verteilten „Mission eternity-Speichersystem“ von „etoy“ praktisch unbegrenzt gespeichert.

Der langfristige Erhalt dieser digitalen Datenkapseln ist auch künftige Herausforderung für die Schweizer Künstlergruppe „etoy“, an einem technischen und ethisch angemessenen Totenkult für das Informationszeitalter zu arbeiten.

 

Mehr unter:

www.missioneternity.org
http://www.etoy.com/blog/archive/2007/03/18/voelklingen-etoy-tanklanding-2007.html

Hintergrund für die Medien

zu „Genius I. Die Mission: entdecken erforschen erfinden“
(ab 13. Mai 2007 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte):

Genius I. Die Mission

Genius I ist die spannende Erlebnisreise zu den Wünschen, Sehnsüchten und Träumen der Menschheit. Seit dem Beginn der menschlichen Kultur ist der Genius die göttliche Verkörperung der im Menschen wirkenden Kraft des Geistes und der Ideen.

Die Mission: entdecken erforschen erfinden führt die Besucher zu den sieben großen Themenwelten, die das weite Panorama der bedeutsamsten Erfinderschritte von der Antike bis zur Gegenwart aufspannen und den Genius der Erfindungen lebendig werden lassen.

Außergewöhnliche historische Exponate, bedeutende Erfindungen, Multimedia-Installationen und Experimentierstationen lassen die Besucher in der 6000m2 großen Gebläsehalle die Wunderwelt der Innovation entdecken, erforschen und erfinden und machen den Geist und das Leben ihrer Erfinder spürbar.

Die sieben Themenwelten in „Die Mission: entdecken erforschen erfinden“:

 

Unsere Zivilisation

 

Die Beherrschung der Welt

 

Leben und Tod

 

Grenzenlose Mobilität

 

Die Elektrizität

 

Grenzenlose Kommunikation

 

Hören und Sehen


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