Großprojekt im Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Wasserhochbehälter wird zur zentralen Eingangsplattform

Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet ein neues Großprojekt. Der Wasserhochbehälter wird restauriert und anschließend zur zentralen Eingangsplattform des Weltkulturerbes Völklinger Hütte gestaltet. Dies beschloss der Aufsichtsrat des Weltkulturerbes Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur in seiner Sitzung am Montag, dem 20. August 2018. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist damit berechtigt, die nächsten Genehmigungsschritte einzuleiten. In einem europaweiten Architekten-Wettbewerb gingen 45 Vorschläge ein. Nach drei Auswahlphasen wurde der Entwurf des Berliner Architektenbüros Duncan McCauley zur Realisierung ausgewählt.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.  Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

 


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