Neue Installation von Ottmar Hörl im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

King Kong ist einer der großen Mythen der Moderne und eine Ikone der Pop-Kultur. Unvergessen sind die Filmszenen der riesigen Affenkreatur in der modernen Großstadt. Im Rahmen der „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ hat der bekannte Künstler Ottmar Hörl eine überlebensgroße Affen-Figur in der Industriekultur der Völklinger Hütte installiert. Die 10 Meter große Figur hat ihren Platz im „Paradies“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Die „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ legt einen Schwerpunkt auf Arbeiten der interventionalen UrbanArt, die zeigen, dass UrbanArt mehr ist als Bilder in einem Ausstellungsraum.

„King Kong ist ein Mythos der Moderne – im Kontext der Industriekultur akzentuiert er aber auch die Natur und das Kreatürliche. Was ist stärker – die menschliche Technik oder die ‚wilde‘ Natur? Die Figur von Ottmar Hörl ist – ähnlich wie das Werk von Dan Rawlings im „Paradies“ – eine Einladung, über diese Frage nachzudenken“, sagt Frank Krämer, Ausstellungsleiter des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.  

Ottmar Hörl ist weltweit berühmt für seine Großprojekte, die auf seinem Konzept von Kunst als Kommunikationsmodell basieren. Seinen Karl Marx, Karl den Großen, Richard Wagner und Martin Luther kennt jedes Kind. Für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat Ottmar Hörl das aufregende Skulpturenprojekt „Second Life“ mit 100 Arbeitern konzipiert. Die Figuren im Weltkulturerbe Völklinger Hütte sind respektvoll dem Völklinger Hüttenarbeiter mit Helm und Arbeitskleidung nachgebildet. In dem Skulpturenprojekt von Ottmar Hörl leben die Hüttenarbeiter ein ‚zweites Leben‘.

 


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