Neue Windmaschine zum Saisonstart im Roheisenkanal

Besucher erfahren ab Sonntag auf Knopfdruck die Kraft des Windes

 

 

Die „Faszination Weltkulturerbe Völklinger Hütte“ präsentiert ab sofort die neue Windmaschine in Hüttenbahn-Design im Roheisenkanal, nur einen Steinwurf entfernt vom Kohlegleis. Besucher jeden Alters erfahren auf Knopfdruck je nach Wunsch in vier verschiedenen Geschwindigkeiten die Kraft des Windes mit allen Sinnen.  Das Spektrum reicht vom lauen Frühlingslüftchen bei Variante eins über Haarföhn-Geschwindigkeit bis zur kraftvollen Windstärke 8, immerhin 12 Meter pro Sekunde, bei voller Leistung des Windgebläses.

 

Sicher verpackt ist die nötige Technik, um den Besuchern der „Faszination Weltkulturerbe Völklinger Hütte“ einen hautnahen Eindruck von der Wucht des Windes zu geben. Die Spezialanfertigung für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte kommt aus Franken und wurde gemeinsam mit den Spezialisten für Science Center-Exhibits der weltweit führenden Technikmuseen entwickelt. Die Lokomotivenform trägt den Belangen des Denkmalschutzes im Außenbereich des Weltkulturerbes besonders Rechnung: Sie erinnert ein wenig an „Emma“ aus Jim Knopf und der Lokomotivführer und lehnt sich bewusst an die Lokomotiven an, die in ähnlicher Form Jahrzehnte über das hütteneigene Gleisnetz unterwegs waren. Der Windmaschinennachbau nimmt dabei genau die Spurbreite des noch vorhandenen Gleisbettes im Roheisenkanal auf.

Dieser Neuzugang für die Faszination Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist kinderleicht zu bedienen. Um optimale Sicherheit zu gewährleisten, müssen Besucher in diesem Bereich eine Schutzbrille tragen. Dann steht dem Wind-Spaß nichts mehr im Weg.

Offizieller Start ist am großen Familiensonntag am 16. März 2008. Zwischen 10 und 17 Uhr kann jedermann „Emma“ ausprobieren. „Damit wird die sinnliche Erfahrung der für die Eisengewinnung wichtigen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft um ein herausragendes Exhibit erweitert“ betont Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Der einzige stationäre mannshohe Feuertornado des Saarlandes oder der magische Eisblock in den vier Elementetunnel des Science Center Ferrodrom vermitteln bereits seit 2007 einen Eindruck, welche Urgewalt die irdischen Energien und Elemente freisetzen können.


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