Philippe Baudelocque

UrbanArt Biennale 2015 • 2017 | Parcours

Die organoiden Wesen mit ihren subtilen und filigranen Strukturen bilden eine lange Erzählkette. In der Verschränkung des temporären Mediums der Kreidezeichnung, das bei den geringsten Umwelteinflüssen seine Substantialität verliert, und der scheinbar ewig stabilen Tragekonstruktion der Eisenbahnbrücke entsteht direkt und schlagartig ein außergewöhnliches Bewusstsein von Vergänglichkeit, Zeit und Ablauf. Gerade in diesem Spannungsfeld gewinnt die Vision, dass der "Genius Portale öffnet" – so der Titel der Arbeit – eine neue Dimension.


1974 geboren in Villecresnes, Frankreichl
ebt und arbeitet in Yerres, Frankreich

www.baudelocque.com


UrbanArt - Graffiti 21

Mit seinen Altersgenossen aus den Pariser Vorstädten taggte und sprühte Baudelocque einst exzessiv und ungezügelt. Inzwischen malt Baudelocque mit weißer Kreide: Wie unzählige Sterne am Firmament fügen sich die weißen Kreidezeichnungen zu einem Gesamtbild zusammen: Große Tierzeichnungen, die etwas Überirdisch-Mystisches ausstrahlen.



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