Christian Reuther

Das Arbeitserziehungslager Etzenhofen

Seit 1940 wurden im Deutschen Reich und in den besetzten und annektierten Gebieten Lager zur Disziplinierung von Arbeiterinnen und Arbeitern eingerichtet. Seit Mitte Dezember 1942 bestand für Firmen die Möglichkeit, betriebseigene Arbeitserziehungsabteilungen einzurichten. Von dieser Option machten die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke im Frühjahr 1943 mit der Einrichtung eines Lagers in Etzenhofen Gebrauch. Der Vortrag skizziert zum einen die Chronik des Lagers Etzenhofen und zeigt, dass es bis März 1943 nicht als Arbeitserziehungslager vorgesehen war. Zum anderen werden die Angaben über die Zahl der Internierten einer Überprüfung unterzogen und schließlich die Haftgründe, weswegen ausländische Arbeiter in das Straflager eingewiesen wurden, dargestellt.

Christian Reuther M.A., Leiter des Stadtarchivs Neunkirchen, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Völklingen


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