Prof. Dr. Mark Spoerer

Zwangsarbeit im Dritten Reich: Von der Anwerbung zur Euthanasie

Um dem Arbeitskräftemangel zu begegnen, setzte die NS-Regierung im Zweiten Weltkrieg in starkem Maße auf ausländische Arbeitskräfte, die zunächst angeworben, sehr bald jedoch zwangsweise rekrutiert wurden. Ihre Lebensbedingungen unterschieden sich je nach Herkunft stark. Zwangsarbeiter aus Ost(mittel)europa unterlagen einem diskriminatorischen Sonder(un)recht, das zu einer überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit führte. Im Extremfall wurden sie in Anstalten für psychisch Kranke bzw. Behinderte eingewiesen, wo sie durch eine gezielte Hungerpolitik oder direkten Mord Opfer der Euthanasie wurden. 

Prof. Dr. Mark Spoerer, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Regensburg


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